Katze und Hunde – die Hassliebe

Viele Hunde rasten aus, wenn sie eine Katze sehen und wollen sie jagen. Und ebenso viele Hunde haben kein Problem mit Katzen, ignorieren sie und spielen sogar manchmal mit ihnen. Katzenliebhaber stehen immer wieder vor der Frage, wie sie ihre Samtpfoten daran gewöhnen können, auch mit einem Hund auszukommen.

Am besten gelingt das, wenn man Katzen und Hunde so früh wie möglich aneinander gewöhnt. Am besten ist es, wenn beide Tiere, oder zumindest eines noch jung sind. Dann überwiegt meist die Neugier und das ältere Tier sieht keinen Konkurrenten oder Aggressor im neuen Hausbewohner. allerdings sollte man auch wissen, dass Hunde und Katzen zwar miteinander kommunizieren können, manche Signale aber in ihrer Welt eine völlig andere Bedeutung haben.

Zahllose Katzenvideos im Internet zeigen immer wieder Situationen, in denen es zu einer falsch verstanden Kommunikation kommt. Wedelt ein Hund mit dem Schwanz ist das ein Zeichen der Freude, bei der Katze ist das ein Zeichen von Kampfbereitschaft. Wenn ein Hund eine Pfote hebt, möchte er meistens spielen, währen die Katze das schon mal als Angriffsversuch verstehen kann. Aber mit der Zeit werden beide Tiere lernen, die Körpersprache des anderen Tieres zu verstehen. Eine Katze wird merken, dass wenn sie wegrennt, der Jagdtrieb des Hundes geweckt wird und irgendwann einfach nicht mehr rennen oder springen.

Am besten ist es, wenn man eine junge Katze an einen Hund gewöhnt. Sie sieht vor allem in den ersten Lebenswochen das Tier als Freund und nicht als Feind und diese Freundschaft kann lange halten. Hunde sind etwas einfacher an andere Tiere zu gewöhnen als Katzen. Gerade bei ehemaligen Streuner-Katzen, die oft von Hunden gejagt wurden, kann es zu einer sehr langen Eingewöhnungszeit kommen. Manchmal klappt es auch gar nicht, und dann muss man die beiden trennen oder dafür sorgen dass sie sich aus dem Weg gehen können. Aber einen Versuch, dass sich beide vertragen, sollte es allemal wert sein.