Verschiedene Katzentypen aus der ganzen Welt

grouphomepageDurch gezielte Zucht gibt es heute nicht mehr nur eine Art der Hauskatze. Auch wenn sämtliche Rassekatzen weiterhin zur Gattung der Hauskatze zählen, sehen die unterschiedlichen Katzentypen sehr unterschiedlich aus.

So gibt es nahezu jede erdenkliche Variante: Katzen mit sehr langem Fell, kurzhaarige Katzen und sogar Katzen, die gar kein Fell besitzen, diese werden gemeinhin als “Sphinx-Katzen” bezeichnet. Dies ist übrigens keine eigenständige Rasse, sondern ein Sammelbegriff, unter dem die haarlosen Katzenrassen zusammengefasst werden.

Als eine sehr alte Rasse gilt die beliebte Siamkatze. Ihre Vorfahren stammten, wie der Name schon sagt, aus Siam, dem heutigen Thailand, und wurden im 19. Jahrhundert nach Großbritannien importiert.

Aber nicht nur ausschließlich Hauskatzen wurden für die Zucht neuer Katzenrassen verwendet. So wurden beispielsweise beim Bengalen wilde Bengalkatzen miteingekreuzt.

Die Vielfalt an Katzenrassen ist schier unüberschaubar und es kommen regelmäßig neue Rassen dazu. Katzenzüchter sind in unterschiedlichen Zuchtverbänden organisiert, die beiden in bekanntesten sind die “Fédération Internationale Féline (FIFe)”, die den internationalen Dachverband der Katzenzüchter darstellt und “die World Cat Federation (WCA)”, in der die meisten deutschen Züchter registriert sind.

Rassekatzen unterscheiden sich nicht nur im Bezug auf Farbe und Felllänge, sondern auch beim Charakter gibt es große Unterschiede. So gelten zum Beispiel die aus den USA stammenden Main-Coon-Katzen als besonders anhänglich und menschenbezogen. Sie wird daher auch oftmals als “Hundekatze” bezeichnet und in der Tat ähnelt das Verhalten mancher Main-Coons oft mehr dem eines Hundes, als einer Katze.

So hat nahezu jeder Teil der Welt seine typischen, dort entstandenen Katzenrassen. Heute sind Rassekatzen aber überall dort zu Hause, wo es Liebhaber der jeweiligen Rasse gibt. So werden zum Beispiel Norwegische Waldkatzen nicht nur in Norwegen, sondern auch von Liebhabern in Kanada gezüchtet.

Auch die typische “Bauernhof-Katze” sollte hier nicht unerwähnt bleiben: Fernab von Zuchtrichtlinien und Rassestandards leben auf der ganzen Welt Millionen von Katzen. Auch diese sind nicht einheitlich, weisen aber fast niemals so extreme Merkmale wie einige Rassekatzen auf. So ist die typische “Straßenmischung” meistens kurzhaarig und von mittlerer Größe. Bei solchen Katzen sind in der Regel auch deutlich weniger “angezüchtete” Probleme wie zum Beispiel Herzfehler zu erwarten.