Woher bekommt man eine Katze?

Hat man sich für die Anschaffung einer Katze entschieden, so gibt es mehrere Möglichkeiten, woher man diese Katze bekommen kann:

Züchter

Eine Rassekatze vom Züchter hat einige Vorteile:

Man bekommt mit größerer Wahrscheinlichkeit das, was man erwartet zu bekommen. Auch wenn alle Katzen Individuen sind und sich immer sowohl optisch als auch charakterlich voneinander unterscheiden, so kann man bei Rassekatzen doch eine gewisse Tendenz erwarten.

Ein guter Züchter hat seine Katzen mit Liebe großgezogen und vor der Abgabe geimpft und entwurmt. Hier kann man davon ausgehen, dass die bisherigen Haltungsbedingungen sehr gut waren.

Eine Katze vom Züchter ist allerdings in der Regel recht teuer: Beträge von knappen 1000 Euro kann man hier durchaus einplanen. Leider neigen viele reinrassige Katzen auch zu Erbkrankheiten, was zum einen an einem gewissen Maß an Inzucht in jeder Zucht liegt, zum anderen an den teilweise unnatürlichen Rassestandards. Daher sollte man sich die Tiere des Züchters vorher gut anschauen und nicht ausschließlich Wert auf gutes Abschneiden bei Katzenausstellungen legen, sondern vor allem auf die Gesundheit der Zuchttiere.

Tierheim

Im Tierheim warten viele Katzen auf einen neuen Besitzer. Diese Katzen haben allesamt eine Vorgeschichte, die sie zum einen natürlich noch einzigartiger macht, zum anderen aber auch Schwierigkeiten verursachen kann. Dennoch findet man oftmals grade im Tierheim DIE eine Katze, bei der man sofort weiß: “Die oder keine!” Diese Katze ist dann in der Regel auch genau die richtige.

Von privat

Viele Katzenbabys werden privat abgegeben. Vor allem auf Bauernhöfen vermehren sich die Hofkatzen teilweise unkontrolliert, so dass die Kitten günstig verkauft oder sogar verschenkt werden. Der Nachteil an solchen Tieren ist häufig, dass die Haltungsbedingungen nicht die besten sind. Die Katzenbabys müssen daher nach dem Kauf unbedingt einem Tierarzt vorgestellt und gegen Ungeziefer behandelt werden. Die Katzenbabys sollten bei Abgabe nicht zu jung sein. Bis zu einem Alter von mindestens acht Wochen brauchen sie ihre Mutter dringend.